„Wie mit einem Staubsauger, wurde ich wieder in meinen Körper gezogen“

Es war so um 1985 als Herr Sündermann eine außerkörperliche Erfahrung machte, welche auch kurz als AKE bezeichnet wird. Bekannt ist das Phänomen auch als "Out-of-body experience" (OBE). Bei diesem interessanten Interview der „Empirischen Jenseitsforschung“ lässt sich nicht sagen, ob diese Erfahrung eine Nahtoderfahrung war oder ob sein Geist mehr oder weniger zufällig den Körper verlassen hat. Man muss wissen, dass außerkörperliche Erfahrungen nicht nur in Todesnähe auftreten. Diese können auch ohne ersichtlichen Grund stattfinden bzw. gibt es Menschen, die aufgrund eines Trainings, ihren Körper ganz bewusst verlassen und sich so auf eine „Astralreise“ begeben können. Sein Erlebnis könnte eine Nahtoderfahrung gewesen sein, da er berichtet, dass er zuvor ein Unwohlsein verspürte. Für diesen Bericht ist es aber nicht von Bedeutung, weshalb er sich außerhalb des Körpers wahrgenommen hat.

Herr Sündermann wurde von seiner Erfahrung überrascht. Er hatte anfänglich den Eindruck, dass das Fenster, auf das er schaute, näher kommen würde. Dabei war er es, der auf das Fenster zu schwebte. Im Interview beschreibt er seine Eindrücke, als er über dem Haus schwebte, in welchem er wohnte. Er war völlig erstaunt, dass das Nachbarhaus ein flaches Dach hatte, denn er ging bisher davon aus, dass das besagte Haus mit einem spitzen Dach versehen sei. 4 Jahrzehnte später hat er sich mit „Google Earth“ das Haus von oben angesehen. Was er da sah, haute ihn vom Hocker: Er sah genau das, was er Jahre zuvor im außerkörperlichen Zustand wahrnahm: Das Haus hatte tatsächlich ein flaches Dach.

Während seines Aufenthaltes außerhalb seines physischen Körpers stellte er fest, dass er nur an einen Ort zu denken brauchte, um sich dann sogleich an diesem zu befinden. Diese Beschreibung ist ganz charakteristisch für außerkörperliche Erfahrungen.

Die ganze Zeit nahm er eine „Rauchwolke“ wahr, die von ihm bis hin zu seinem Körper ging, welcher im Bett lag. Ich vermute, dass er die „Silberschnur“ wahrgenommen hat, von welcher bereits viele Menschen berichtet haben, wenn sie sich außerhalb ihres Körper befanden. So wie die Nabelschnur Mutter und Kind verbindet, so verbindet die Silberschnur den physischen Körper mit dem astralen Leib bzw. mit dem Geist. Diese Silberschnur kann unendlich lang sein und ist völlig elastisch. Wenn die Silberschnur reißt, kann der Geist nicht mehr in den physischen Körper zurück. Der Mensch ist dann nach unseren Maßstäben gestorben.

Während seiner Erfahrung ist ihm ein geistiges Wesen erschienen, welches er als seine Nachbarin erkannte. (Rückblickend glaubt er, dass diese bei seiner Erfahrung bereits verstorben war, er kann es aber nicht hundertprozentig bestätigen.) Sie sagte zu ihm: „Was willst du denn hier? Jetzt aber mal ganz schnell dahin, wo du herkommst, aber burschikos!“ In diesem Moment wurde er, wie von einem Staubsauger, von seinem Körper angezogen und befand sich nun wieder in diesem.

Wie so oft bei außerkörperlichen Erlebnissen, so beschreibt Herr Sündermann ebenfalls, dass die ganze Erfahrung nicht irgendwie „traumartig“ oder „verschwommen“ war. Nein, es war so real wie seine alltägliche Wahrnehmung. Für mich auch nicht verwunderlich, denn der Mensch ist nicht sein Körper, sondern der Mensch ist in seiner Essenz reinstes Bewusstsein. Da Bewusstsein nicht an den Körper gebunden ist, kann dieses auch Wahrnehmungen außerhalb des physischen Körpers machen.

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