Grafik: PixabayWer der materialistischen Weltanschauung folgt, für den entsteht das Bewusstsein im Gehirn. Wenn der Mensch stirbt, wird folglicherweise der Mensch auch kein Bewusstsein mehr haben. Die Wissenschaft hat allerdings nie bewiesen, dass das Bewusstsein im Gehirn entsteht. Es ist lediglich eine Hypothese, also eine Annahme.

Viele Menschen identifizieren sich mit ihrem Körper. Sie glauben, dass sie ihr Körper sind. Seltsamerweise sagt aber keiner „Ich bin ein Körper“, sondern „Ich habe einen Körper“. Was ist dieses Ich, das einen Körper hat? Es ist das Bewusstsein. Der Mensch ist in seiner Essenz reines Bewusstsein. Dieses entsteht also nicht im Gehirn, sondern das Bewusstsein, der Geist arbeitet durch das Gehirn. Da der Mensch also reines Bewusstsein ist, braucht er in dieser materiellen Welt einen materiellen Körper, ansonsten er hier nicht agieren kann.

Mit seiner Geburt nimmt sein Bewusstsein eine feste Verbindung zu seinem Körper auf. Man könnte es so sagen, dass sein Bewusstsein im Körper gefangen ist und dieses flößt dem Körper Leben ein. Bei seinem Tode verlässt das Bewusstsein den Körper wieder und hinterlässt ihn wie ein abgelegtes Kleidungsstück. Der Körper ist dann nicht mehr lebendig, da der Geist, der den Körper belebte, nicht mehr in diesem ist. Das Bewusstsein besteht weiter, da es reiner Geist, reine Energie ist. Aus der Physik wissen wir, dass Energie nicht vergehen kann, sie ändert lediglich ihre Erscheinungsform.

Menschen, die Nahtoderfahrungen machten und bei denen das Gehirn in diesem Zustand keinerlei Funktionen mehr hatte, dürften demnach auch keine bewussten Erfahrungen gehabt haben. Interessanterweise berichten diese dennoch davon, dass sie ein Bewusstsein hatten, ja, es war sogar noch viel klarer als je zuvor. Sie nahmen bewusst wahr, was um sie herum oder im Nebenzimmer geschah, gesprochen und gedacht(!) wurde. Überprüft man später ihre Erfahrungen, stellt sich heraus, dass diese stimmen. Beispielsweise berichtete ein Mann, dass er während seiner Nahtoderfahrung aus seinem Körper und auch über das Krankenhausdach schwebte. Dort sah er einen Turnschuh liegen. Später beschrieb er die Stelle und als man dort nachsah, lag in der Tat der Turnschuh. Derartige Berichte gibt es zuhauf.

Wie will man dies mit einem materialistischen Weltbild erklären? Hier gelangt dieses Weltbild an seine Grenzen und es zeigt, dass es nicht der Wahrheit entsprechen kann. Skeptiker, die dem materialistischem Weltbild angehören, haben zwar ihre Argumente, aber sie können nicht alle Phänomene der Nahtoderklärungen erklären. Sie lassen Details weg.

Die Menschheit hat im technischen Bereich große Fortschritte gemacht. Gleichzeitig hat sich diese von der Metaphysik entfernt. Franz Werfel formulierte es so: "Das Kennzeichen der modernen Zeit ist die metaphysische Verdummung des Menschen."

Der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod ist weniger ein Glaube, hat nichts mit Religion zu tun, sondern beruht auf handfeste Indizienbeweisen. Es gibt sehr, sehr viele Berichte von Nahtoderfahrenen, die zeigen, dass es weiter geht.

Auch in der Wissenschaft wird dieses Phänomen untersucht:

Elisabeth Kübler-Ross, die bekannte Sterbeforscherin, erhielt laut Wikipedia 20 Ehrendoktorate und über 70 nationale und Internationale Auszeichnungen.

Raymond Moody, Doktor der Medizin, veröffentlichte 1975 in seinem Buch "Life after life" 150 Fälle von Nahtoderfahrungen, die er systematisch untersucht hat. Zu seiner Zeit existierte bis dahin noch keine Forschungen zur besagten Thematik.

Die Aufzählung könnte man weiterführen, aber ich belasse es dabei.

Im Blog sammele ich interessante Nahtoderfahrungen und alles, was zum Bereich der Grenzwissenschaft gehört. Da es ein Blog ist, kommt immer wieder mal was Neues hinzu.

"Alles was mich die Wissenschaft bisher gelehrt hat, bestätigt meinen Glauben an eine spirituelle Wiedergeburt nach dem Tod. Ich glaube an eine unsterbliche Seele. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass sich nichts in Nichts auflösen kann. Das Leben und die Seele können sich deshalb unmöglich in Nichts auflösen und sind deshalb unsterblich."

- Werner von Braun